jñānaḿ te 'haḿ sa-vijñānam
idaḿ vakṣyāmy aśeṣataḥ
yaj jñātvā neha bhūyo 'nyaj
jñātavyam avaśiṣyate
jñÄnam — phänomenales Wissen; te – dir: aham – Ich; sa — mit; vijñÄnam — numinoses Wissen; idam — dieses; vaká¹£yÄmi — werde erklären; aÅ›eá¹£ataḥ — vollständig; yat — welches; jñÄtvÄ â€” kennend; na — nicht; iha — in dieser Welt; bhÅ«yaḥ — weiter; anyat — irgend etwas mehr; jñÄtavyam — zu erkennen; avaÅ›iá¹£yate — bleibt.
ERLÄUTERUNG: Vollständiges Wissen umfaßt Wissen über die phänomenale Welt, die spirituelle Natur hinter ihr und den Ursprung von beidem. Vollständiges Wissen bedeutet daher transzendentales Wissen. Der Herr möchte das oben erwähnte System des Wissens Arjuna erklären, weil dieser Sein vertrauter Geweihter und Freund ist. Der Herr hat dies bereits zu Beginn des Vierten Kapitels erklärt, und hier bestätigt Er es erneut: Nur ein Gottgeweihter in der Schülernachfolge, die direkt vom Herrn ausgeht, kann vollkommenes Wissen erlangen. Deshalb sollte man so intelligent sein, nach der Quelle allen Wissens zu suchen, die die Ursache aller Ursachen und das einzige Meditationsobjekt bei allen yoga-Vorgängen ist. Wenn man die Ursache aller Ursachen erkennt, kennt man alles, was es zu erkennen gibt, und nichts bleibt unerkannt. In den Veden (Mundaka Upanisad 1.1.3) heißt es: kasminn u bhagavo vijñate sarvam idam vijñatam bhavatiti.