arjuna uvāca
dṛṣṭvedaḿ mānuṣaḿ rūpaḿ
tava saumyaḿ janārdana
idānīm asmi saḿvṛttaḥ
sa-cetāḥ prakṛtiḿ gataḥ
arjunaḥ uvÄca — Arjuna sagte; dṛṣá¹vÄ â€” sehend; idam — diese; mÄnuá¹£am — menschliche; rÅ«pam — Form; tava — Deine; saumyam — sehr schön; janÄrdana — o Bezwinger der Feinde; idÄnÄ«m — jetzt; asmi — ich bin; saá¹vá¹›ttaḥ — gefestigt; sa-cetÄḥ — in meinem Bewußtsein; praká¹›tim — zu meinem eigenen Wesen; gataḥ — zurückgefunden.
ERLÄUTERUNG: Die Worte manusam rupam in diesem Vers weisen eindeutig darauf hin, daß die ursprüngliche Gestalt der Höchsten Persönlichkeit Gottes zweihändig ist. Das beweist, daß diejenigen, die Krsna verspotten, als wäre Er ein Mensch wie alle anderen, Sein göttliches Wesen nicht kennen. Wenn Krsna ein gewöhnlicher Mensch wäre, wie könnte es Ihm dann möglich sein, die universale Form und darauf wieder die vierhändige Narayana-Form zu zeigen? Die Bhagavad-gita sagt also eindeutig aus, daß jemand, der denkt, Krsna sei ein gewöhnlicher Mensch, und der den Leser irreführt, indem er behauptet, es sei das unpersönliche Brahman, das durch Krsna hindurch spreche, das größte Unrecht begeht. Krsna hat Seine universale Form und Seine vierhändige Visnu-Form tatsächlich manifestiert. Wie also könnte Er ein gewöhnlicher Mensch sein? Ein reiner Gottgeweihter läßt sich von irreführenden Kommentaren zur Bhagavad-gita nicht verwirren, da er weiß, was was ist. Die Originalverse der Bhagavad-gita sind so klar wie die Sonne; sie benötigen nicht das Lampenlicht törichter Kommentatoren.