sañjaya uvāca
ity arjunaḿ vāsudevas tathoktvā
svakaḿ rūpaḿ darśayām āsa bhūyaḥ
āśvāsayām āsa ca bhītam enaḿ
bhūtvā punaḥ saumya-vapur mahātmā
sañjayaḥ uvÄca — Sañjaya sagte; iti — so; arjunam — zu Arjuna; vÄsudevaḥ — Kṛṣṇa; tathÄ â€” auf diese Weise; uktvÄ â€” sprechend; svakam — Seine eigene; rÅ«pam — Gestalt; darÅ›ayÄm Äsa — zeigte; bhÅ«yaḥ — wieder; ÄÅ›vÄsayÄm Äsa — ermutigte; ca — auch; bhÄ«tam — von Furcht erfüllt; enam — ihn; bhÅ«tvÄ â€” werdend; punaḥ — wieder; saumya-vapuḥ — die schöne Gestalt; mahÄ-ÄtmÄ â€” der Große.
ERLÄUTERUNG: Als Krsna als Vasudevas und Devakis Sohn erschien, erschien Er zunächst als vierarmiger Narayana, doch auf Bitten Seiner Eltern verwandelte Er Sich dem Aussehen nach in ein gewöhnliches Kind. Ebenso wußte Krsna, daß Arjuna nicht daran interessiert war, eine vierhändige Form zu sehen; aber weil Arjuna darum bat, diese vierhändige Form zu sehen, zeigte der Herr Sich ihm wieder in dieser Form und schließlich in Seiner zweihändigen Form. Das Wort saumya- vapuh ist sehr bedeutsam. Saumya-vapuh bezieht sich auf die Form, die unter allen schönen Formen die schönste ist. Als Krsna gegenwärtig war, fühlte sich jeder einfach schon bei Seinem Anblick zu Ihm hingezogen, und weil Krsna der Lenker des Universums ist, vertrieb Er kurzerhand die Furcht Seines Geweihten Arjuna, indem Er ihm wieder Seine schöne Gestalt als Krsna zeigte. In der Brahma-samhita (5.38) heißt es: premañjana-cchurita-bhakti-vilo canena. Nur jemand, dessen Augen mit dem Balsam der Liebe gesalbt sind, kann die wunderschöne Gestalt Sri Krsnas sehen.