tasmāt praṇamya praṇidhāya kāyaḿ
prasādaye tvām aham īśam īḍyam
piteva putrasya sakheva sakhyuḥ
priyaḥ priyāyārhasi deva soḍhum
tasmāt — deshalb; praṇamya — Ehrerbietungen darbringend; praṇidhāya — niederlegend; kāyam — den Körper; prasādaye — um Barmherzigkeit flehen; tvām — Dir; aham — ich; īśam — dem Höchsten Herrn; īḍyam — verehrenswert; pitā iva — wie ein Vater; putrasya — mit einem Sohn; sakhā iva — wie ein Freund; sakhyuḥ — mit einem Freund; priyaḥ — ein Liebender; priyāyāḥ — mit der Geliebten; arhasi — Du solltest; deva — mein Herr; soḍhum — dulden.
ERLÄUTERUNG: Krsnas Geweihte sind in verschiedenen Beziehungen mit Krsna verbunden; der eine sieht Krsna als seinen Sohn, andere sehen Krsna als Gemahl, als Freund oder als Meister. Krsna und Arjuna verbindet die Beziehung der Freundschaft. So wie der Vater, der Ehemann oder ein Meister Nachsicht üben, so übt auch Krsna Nachsicht.