शà¥à¤°à¥€à¤­à¤—वानà¥à¤µà¤¾à¤š
पà¥à¤°à¤•ाशं च पà¥à¤°à¤µà¥ƒà¤¤à¥à¤¤à¤¿à¤‚ च मोहमेव च पाणà¥à¤¡à¤µ ।
न दà¥à¤µà¥‡à¤·à¥à¤Ÿà¤¿ संपà¥à¤°à¤µà¥ƒà¤¤à¥à¤¤à¤¾à¤¨à¤¿ न निवृतà¥à¤¤à¤¾à¤¨à¤¿ काङà¥à¤•à¥à¤·à¤¤à¤¿ ॥२२॥
उदासीनवदासीनो गà¥à¤£à¥ˆà¤°à¥à¤¯à¥‹ न विचालà¥à¤¯à¤¤à¥‡ ।
गà¥à¤£à¤¾ वरà¥à¤¤à¤¨à¥à¤¤ इतà¥à¤¯à¥‡à¤µ योऽवतिषà¥à¤ à¤¤à¤¿ नेङà¥à¤—ते ॥२३॥
समदà¥à¤ƒà¤–सà¥à¤–ः सà¥à¤µà¤¸à¥à¤¥à¤ƒ समलोषà¥à¤Ÿà¤¾à¤¶à¥à¤®à¤•ाञà¥à¤šà¤¨à¤ƒ ।
तà¥à¤²à¥à¤¯à¤ªà¥à¤°à¤¿à¤¯à¤¾à¤ªà¥à¤°à¤¿à¤¯à¥‹ धीरसà¥à¤¤à¥à¤²à¥à¤¯à¤¨à¤¿à¤¨à¥à¤¦à¤¾à¤¤à¥à¤®à¤¸à¤‚सà¥à¤¤à¥à¤¤à¤¿à¤ƒ ॥२४॥
मानापमानयोसà¥à¤¤à¥à¤²à¥à¤¯à¤¸à¥à¤¤à¥à¤²à¥à¤¯à¥‹ मितà¥à¤°à¤¾à¤°à¤¿à¤ªà¤•à¥à¤·à¤¯à¥‹à¤ƒ ।
सरà¥à¤µà¤¾à¤°à¤®à¥à¤­à¤ªà¤°à¤¿à¤¤à¥à¤¯à¤¾à¤—ी गà¥à¤£à¤¾à¤¤à¥€à¤¤à¤ƒ स उचà¥à¤¯à¤¤à¥‡ ॥२५॥

śrī-bhagavān uvāca

prakāśaḿ ca pravṛttiḿ ca

moham eva ca pāṇḍava

na dveṣṭi sampravṛttāni

na nivṛttāni kāńkṣati

udāsīna-vad āsīno

guṇair yo na vicālyate

guṇā vartanta ity evaḿ

yo 'vatiṣṭhati neńgate

sama-duḥkha-sukhaḥ sva-sthaḥ

sama-loṣṭāśma-kāñcanaḥ

tulya-priyāpriyo dhīras

tulya-nindātma-saḿstutiḥ

mānāpamānayos tulyas

tulyo mitrāri-pakṣayoḥ

sarvārambha-parityāgī

guṇātītaḥ sa ucyate

Å›rÄ«-bhagavÄn uvÄca — die Höchste Persönlichkeit Gottes sprach; prakÄÅ›am — Erleuchtung; ca — und; pravá¹›ttim — Anhaftung; ca — und; moham — Illusion; eva ca — auch; pÄṇá¸ava — o Sohn PÄṇá¸us; na dveṣṭi — haßt nicht; sampravá¹›ttÄni — obwohl entwickelt; na nivá¹›ttÄni — und bei nicht beendeter Entwicklung; kÄá¹…ká¹£ati — wünscht; udÄsÄ«na-vat — als ob neutral; ÄsÄ«naḥ — sich befindend; guṇaiḥ — durch die Eigenschaften; yaḥ — jemand, der; na — niemals; vicÄlyate — wird bewegt; guṇÄḥ — die Eigenschaften; vartante — wirken; iti evam — somit wissend; yaḥ — jemand, der; avatiṣṭhati — bleibt; na — nie; iá¹…gate — flackert; sama — gleich; duḥkha — in Leid; sukhaḥ — und Glück; sva-sthaḥ — in sich selbst verankert; sama — gleich; loṣṭa — ein Klumpen Erde; aÅ›ma — Stein; kÄñcanaḥ — Gold; tulya — gleichgesinnt; priya — dem Erwünschten; apriyaḥ — und dem Unerwünschten; dhÄ«raḥ — stetig; tulya — gleich; nindÄ â€” bei Beleidigung; Ätma-saá¹stutiḥ — und Lob seinerselbst; mÄna — bei Ehre; apamÄnayoḥ — und Schmach; tulyaḥ — gleich; tulyaḥ — gleich; mitra — der Freunde; ari — und Feinde; paká¹£ayoḥ — zu den Parteien; sarva — aller; Ärambha — Bemühungen; parityÄgÄ« — jemand, der entsagt; guṇa-atÄ«taḥ — transzendental zu den materiellen Erscheinungsweisen der Natur; saḥ — er; ucyate — man sagt von.


Text

Die Höchste Persönlichkeit Gottes sprach: O Sohn Pandus, wer Erleuchtung, Anhaftung und Täuschung weder haßt, wenn sie auftreten, noch nach ihnen verlangt, wenn sie vergehen; wer trotz all dieser Reaktionen der materiellen Erscheinungsweisen unerschütterlich und unberührt bleibt und seine neutrale, transzendentale Stellung beibehält, da er versteht, daß allein die Erscheinungsweisen wirken; wer im Selbst verankert ist und zwischen Glück und Leid keinen Unterschied macht; wer einen Klumpen Erde, einen Stein und ein Stück Gold mit gleichen Augen sieht; wer erwünschte und unerwünschte Dinge als gleich erachtet; wer stetig ist und bei Lob und Beleidigung, Ehre und Schmach gleichermaßen unberührt bleibt; wer Freund und Feind gleich behandelt und allen materiellen Tätigkeiten entsagt hat – von einem solchen Menschen sagt man, er habe die Erscheinungsweisen der Natur transzendiert.

Purport

ERLÄUTERUNG: Arjuna stellte drei Fragen, und der Herr beantwortet sie eine nach der anderen. In diesen Versen erklärt Krsna als erstes, daß ein Mensch auf der transzendentalen Ebene frei von Neid ist und nichts begehrt. Solange ein Lebewesen in der materiellen Welt bleibt, eingeschlossen in den materiellen Körper, muß man verstehen, daß es unter der Herrschaft einer der drei Erscheinungsweisen der materiellen Natur steht. Erst wenn es tatsächlich aus dem Körper befreit ist, entkommt es der Gewalt der Erscheinungsweisen der materiellen Natur. Aber solange es den materiellen Körper noch nicht hinter sich gelassen hat, sollte es neutral bleiben. Es sollte sich im hingebungsvollen Dienst des Herrn beschäftigen, so daß es seine Identifizierung mit dem materiellen Körper automatisch vergißt. Im körperlichen, materiellen Bewußtsein handelt man nur mit dem Ziel der Sinnenbefriedigung, doch wenn man sein Bewußtsein auf Krsna richtet, hat die Befriedigung der Sinne automatisch ein Ende. Man braucht den materiellen Körper nicht, und man braucht auch den Drängen des materiellen Körpers nicht nachzugeben. Die materiellen Erscheinungsweisen werden ihren Einfluß auf den Körper haben, aber als spirituelle Seele steht das Selbst über solchen Einwirkungen. Und wie gelangt man zu dieser Stellung? Indem man sich nicht wünscht, den Körper zu genießen, und sich auch nicht wünscht, aus ihm herauszugelangen. In dieser transzendentalen Stellung wird der Gottgeweihte automatisch frei. Er braucht sich nicht extra darum zu bemühen, vom Einfluß der Erscheinungsweisen der materiellen Natur frei zu werden.

Die nächste Frage betrifft das Verhalten eines Menschen auf der transzendentalen Ebene. Ein Mensch im materiellen Bewußtsein wird von sogenannter Ehre und Schmach, die sich auf den Körper beziehen, berührt, doch ein Mensch im transzendentalen Bewußtsein wird von solcher falschen Ehre und Schmach nicht beeinflußt. Er erfüllt seine Pflicht im Krsna-Bewußtsein und kümmert sich nicht darum, ob er geehrt oder geschmäht wird. Er nimmt das an, was für die Ausübung seiner Pflicht im Krsna-Bewußtsein nützlich ist; darüber hinaus braucht er keine materiellen Dinge, ob Steine oder Gold. Er sieht in jedem, der ihm bei der Ausübung des Krsna-Bewußtseins hilft, einen guten Freund, und er haßt seinen sogenannten Feind nicht. Er ist jedem gleichgesinnt und sieht alles auf gleicher Ebene, da er genau weiß, daß er nichts mit dem materiellen Dasein zu tun hat. Soziale und politische Streitfragen interessieren ihn nicht, denn er kennt das Wesen zeitweiliger Umwälzungen und Störungen. Er versucht nicht, irgend etwas für seinen eigenen Nutzen zu erlangen. Für Krsna kann er alles erstreben, doch für sich selbst erstrebt er nichts. Durch solches Verhalten gelangt man tatsächlich auf die transzendentale Ebene.