kirīṭinaḿ gadinaḿ cakra-hastam
icchāmi tvāḿ draṣṭum ahaḿ tathaiva
tenaiva rūpeṇa catur-bhujena
sahasra-bāho bhava viśva-mūrte
kirÄ«á¹inam — mit Helm; gadinam — mit Keule; cakra-hastam — Feuerrad in der Hand; icchÄmi — ich wünsche mir; tvÄm — Dich; draá¹£á¹um — zu sehen; aham — ich; tathÄ eva — in jener Position; tena eva — in dieser; rÅ«pena — Form; catuḥ-bhujena — vierhändig; sahasra-bÄho — o Tausendhändiger; bhava — werde nur; viÅ›va-mÅ«rte — o universale Form.
ERLÄUTERUNG: In der Brahma-samhita (5.39) heißt es: ramadi- murtisu kala-niyamena tisthan: Der Herr existiert ewiglich in Hunderten und Tausenden von Formen, von denen die wichtigsten Rama, Nrsimha, Narayana usw. sind. Es gibt unzählige solcher Formen, doch Arjuna wußte, daß Krsna die ursprüngliche Persönlichkeit Gottes ist und daß Er nur vorübergehend Seine zeitweilige universale Form offenbart hatte. Er bittet nun darum, die Gestalt Narayanas, eine spirituelle Form, sehen zu dürfen. Dieser Vers beweist ohne jeden Zweifel die Aussage des Srimad- Bhagavatam, daß Krsna die ursprüngliche Persönlichkeit Gottes ist und daß alle anderen Formen von Ihm ausgehen. Er ist von Seinen vollständigen Erweiterungen nicht verschieden, und in jeder Seiner zahllosen Formen ist Er Gott. In all diesen Formen ist Er frisch wie ein Jüngling. Dies ist das beständige Merkmal der Höchsten Persönlichkeit Gottes. Wer Krsna kennt, wird auf der Stelle frei von aller Verunreinigung der materiellen Welt.