namaḥ purastād atha pṛṣṭhatas te
namo 'stu te sarvata eva sarva
ananta-vīryāmita-vikramas tvaḿ
sarvaḿ samāpnoṣi tato 'si sarvaḥ
namaḥ — Ehrerbietungen erweisend; purastāt — von vorn; atha — auch; pṛṣṭhataḥ — von hinten; te — Dir; namaḥ astu — ich erweise meine Achtung; te — Dir; sarvataḥ — von allen Seiten; eva — wirklich; sarva — weil Du alles bist; ananta-vīrya — unbegrenzte Macht; amita-vikramaḥ — und unbegrenzte Kraft; tvam — Du; sarvam — alles; samāpnoṣi — Du durchdringst; tataḥ — deshalb; asi — Du bist; sarvaḥ — alles.
ERLÄUTERUNG: Aus ekstatischer Liebe zu Krsna, seinem Freund, erweist Arjuna Ihm von allen Seiten Ehrerbietungen. Er erklärt, daß Krsna der Meister aller Kräfte und allen Heldenmuts ist und daß Er allen großen Kriegern, die auf dem Schlachtfeld versammelt waren, bei weitem überlegen ist. Im Visnu Purana (1.9.69) heißt es:
yo ’yam tavagato deva
samipam devata-ganah
sa tvam eva jagat-srasta
yatah sarva-gato bhavan
„Jeder, der vor Dich tritt, und sei er selbst ein Halbgott, wurde von Dir erschaffen, o Höchste Persönlichkeit Gottes.“