vaktum arhasy aśeṣeṇa
divyā hy ātma-vibhūtayaḥ
yābhir vibhūtibhir lokān
imāḿs tvaḿ vyāpya tiṣṭhasi
vaktum — zu sagen; arhasi — Du verdienst; aÅ›eá¹£eṇa — im einzelnen; divyÄḥ — göttlich; hi — gewiß; Ätma — Deine eigenen; vibhÅ«tayaḥ — Füllen; yÄbhiḥ — durch die; vibhÅ«tibhiḥ — Füllen; lokÄn — alle Planeten; imÄn — diese; tvam — Du; vyÄpya — durchdringend; tiá¹£á¹hasi — bleibst.
ERLÄUTERUNG: Aus diesem Vers wird ersichtlich, daß Arjuna mit seinem Verständnis von der Höchsten Persönlichkeit Gottes, Krsna, bereits zufrieden ist. Durch Krsnas Gnade verfügt Arjuna über persönliche Erfahrung, Intelligenz und Wissen sowie über alles andere, was man erlangen kann; und darüber hinaus hat er aufgrund dieser Vorzüge verstanden, daß Krsna die Höchste Persönlichkeit Gottes ist. Für ihn besteht daran kein Zweifel, und doch bittet er Krsna, Sein alldurchdringendes Wesen zu erklären. Die meisten Menschen, insbesondere die Unpersönlichkeitsanhänger, befassen sich hauptsächlich mit dem alldurchdringenden Wesen des Höchsten. Deshalb fragt Arjuna Krsna, wie Er durch Seine verschiedenen Energien in Seinem alldurchdringenden Aspekt überall gegenwärtig ist. Man sollte sich darüber im Klaren sein, daß Arjuna diese Frage zum Nutzen der gewöhnlichen Menschen stellte.