yānti deva-vratā devān
pitṝn yānti pitṛ-vratāḥ
bhūtāni yānti bhūtejyā
yānti mad-yājino 'pi mām
yÄnti — gehen; deva-vratÄḥ — Verehrer der Halbgötter; devÄn — zu den Halbgöttern; pitá¹›n — zu den Vorfahren; yÄnti — gehen; pitá¹›-vratÄḥ — Verehrer der Vorfahren; bhÅ«tÄni — zu den Geistern und Gespenstern; yÄnti — gehen; bhÅ«ta-ijyÄḥ — Verehrer der Geister und Gespenster; yÄnti — gehen; mat — Meine; yÄjinaḥ — Geweihten; api — aber; mÄm — zu Mir.
ERLÄUTERUNG: Wenn jemand den Wunsch hat, zum Mond, zur Sonne oder zu einem beliebigen anderen Planeten zu gelangen, so kann er das gewünschte Ziel erreichen, indem er bestimmten vedischen Prinzipien folgt, die für diesen Zweck empfohlen werden, wie zum Beispiel dem Vorgang, der in der Fachsprache Darsa-paurnamasa genannt wird. Diese Prinzipien werden ausführlich in dem Teil der Veden beschrieben, der sich mit fruchtbringenden Handlungen befaßt und der eine bestimmte Verehrung von Halbgöttern empfiehlt, die auf verschiedenen himmlischen Planeten leben. In ähnlicher Weise kann man die Pita-Planeten erreichen, indem man einen bestimmten yajña durchführt, oder man kann zu einem der zahlreichen Planeten der Geister gelangen und ein Yaksa, Raksa oder Pisaca werden. Die Verehrung der Pisacas wird „schwarze Kunst“ oder „schwarze Magie“ genannt. Es gibt viele Menschen, die diese schwarze Kunst praktizieren und sie für spirituell halten, aber solche Tätigkeiten sind völlig materialistisch. Ein reiner Gottgeweihter jedoch, der ausschließlich die Höchste Persönlichkeit Gottes verehrt, erreicht zweifellos die Vaikuntha-Planeten oder Krsnaloka. Dieser wichtige Vers läßt ohne weiteres den folgenden Schluß zu: Wenn man einfach durch die Verehrung der Halbgötter zu den himmlischen Planeten, durch die Verehrung der Pitas zu den Pita-Planeten und durch die Ausübung schwarzer Künste zu den Planeten der Geister gelangen kann, warum sollte dann der reine Gottgeweihte nicht zum Planeten Krsnas oder Visnus gelangen können? Leider haben viele Menschen keine Kenntnis von diesen erhabenen Planeten, wo Krsna und Visnu leben, und kommen aus diesem Grunde zu Fall. Selbst die Unpersönlichkeitsanhänger fallen vom brahmajyoti herab. Deshalb verkündet die Bewegung für Krsna-Bewußtsein der gesamten Menschheit die erhabene Botschaft, daß man einfach durch das Chanten des Hare-Krsna- mantra im gegenwärtigen Leben die Vollkommenheit erreichen und nach Hause, zu Gott, zurückkehren kann.