anta-kāle ca mām eva
smaran muktvā kalevaram
yaḥ prayāti sa mad-bhāvaḿ
yāti nāsty atra saḿśayaḥ
anta-kÄle — am Ende des Lebens; ca — auch; mÄm — an Mich; eva — gewiß; smaran — sich erinnernd; muktvÄ â€” verlassend; kalevaram — den Körper; yaḥ — derjenige, der; prayÄti — geht; saḥ — er; mat-bhÄvam — Meine Natur; yÄti — erreicht; na — nicht; asti — es gibt; atra — hier; saá¹Å›ayaḥ — Zweifel.
ERLÄUTERUNG: Dieser Vers betont die Wichtigkeit des Krsna- Bewußtseins. Jeder, der seinen Körper im Krsna-Bewußtsein verläßt, wird sogleich zur transzendentalen Natur des Höchsten Herrn erhoben. Der Höchste Herr ist der reinste der Reinen, und deshalb ist jeder, der ständig Krsna-bewußt ist, ebenfalls der reinste der Reinen. Das Wort smaran („sich erinnernd“) ist von Bedeutung. Erinnerung an Krsna ist für die unreine Seele, die niemals hingebungsvollen Dienst im Krsna- Bewußtsein praktiziert hat, nicht möglich. Deshalb sollte man schon vom Anfang des Lebens an Krsna-Bewußtsein praktizieren. Wenn man sein Leben erfolgreich beschließen will, ist es unbedingt erforderlich, sich im Vorgang der Erinnerung an Krsna zu üben. Deshalb sollte man ständig und ohne Unterlaß den maha-mantra chanten – Hare Krsna, Hare Krsna, Krsna Krsna, Hare Hare/ Hare Rama, Hare Rama, Rama Rama, Hare Hare. Sri Caitanya hat die Anweisung gegeben, man solle so duldsam wie ein Baum sein (taror api sahisnuna). Jemand, der Hare Krsna chantet, mag auf viele Hindernisse stoßen, aber er sollte diese Schwierigkeiten erdulden und fortfahren, Hare Krsna, Hare Krsna, Krsna Krsna Hare Hare/ Hare Rama, Hare Rama, Rama Rama, Hare Hare zu chanten. Auf diese Weise kann er am Ende seines Lebens den vollen Nutzen des Krsna-Bewußtseins erfahren.