naite sṛtī pārtha jānan
yogī muhyati kaścana
tasmāt sarveṣu kāleṣu
yoga-yukto bhavārjuna
na — niemals; ete — diese zwei; sá¹›tÄ« — verschiedenen Wege; pÄrtha — o Sohn Pá¹›thÄs; jÄnan — selbst wenn er kennt; yogÄ« — der Geweihte des Herrn; muhyati — ist verwirrt; kaÅ›cana — irgendein; tasmÄt — deshalb; sarveá¹£u kÄleá¹£u — immer; yoga-yuktaḥ — im Kṛṣṇa-Bewußtsein beschäftigt; bhava — werde nur; arjuna — o Arjuna.
ERLÄUTERUNG: Krsna rät Arjuna hier, sich von den verschiedenen Wegen, die die Seele einschlagen kann, wenn sie die materielle Welt verläßt, nicht verwirren zu lassen. Ein Geweihter des Höchsten Herrn sollte sich nicht darum sorgen, ob er unter Vorkehrung oder zufällig verscheiden wird. Der Gottgeweihte sollte fest im Krsna-Bewußtsein verankert sein und Hare Krsna chanten. Er sollte sich darüber bewußt sein, daß es nur Schwierigkeiten mit sich bringt, wenn man sich mit diesen Wegen befaßt. Das beste Mittel, sich ununterbrochen ins Krsna-Bewußtsein zu vertiefen, besteht darin, immer mit Krsnas Dienst verbunden zu sein; das wird den Weg zum spirituellen Königreich gefahrlos, sicher und direkt machen.
Das Wort yoga-yukta ist in diesem Vers von besonderer Bedeutung. Wer im yoga gefestigt ist, beschäftigt sich bei all seinen Tätigkeiten stets im Krsna-Bewußtsein. Sri Rupa Gosvami empfiehlt, in materiellen Angelegenheiten unangehaftet zu sein und all seine Tätigkeiten im Krsna-Bewußtsein auszuführen (anasaktasya visayan yatharham upayuñjatah). Durch diesen Vorgang, der yukta-vairagya genannt wird, erlangt man Vollkommenheit. Deshalb ist der Gottgeweihte nicht verwirrt, wenn er diese Beschreibungen hört, denn er weiß, daß es ihm aufgrund seines hingebungsvollen Dienstes garantiert ist, in das höchste Reich zurückzukehren.