jitātmanaḥ praśāntasya
paramātmā samāhitaḥ
śītoṣṇa-sukha-duḥkheṣu
tathā mānāpamānayoḥ
jita-Ätmanaḥ — desjenigen, der den Geist bezwungen hat; praÅ›Äntasya — der durch solche Beherrschung des Geistes Ausgeglichenheit erlangt hat; parama-ÄtmÄ â€” die Überseele; samÄhitaḥ — vollständig erreicht; śīta — in Kälte; uṣṇa — Hitze; sukha — Glück; duḥkheá¹£u — und Leid; tathÄ â€” auch; mÄna — in Ehre; apamÄnayoḥ — und Schmach.
ERLÄUTERUNG: Eigentlich wird von jedem Lebewesen erwartet, daß es den Anweisungen des Herrn, der Höchsten Persönlichkeit Gottes, folgt, der Sich als Paramatma im Herzen eines jeden befindet. Wenn der Geist durch die äußere, illusionierende Energie irregeführt wird, wird man in materielle Tätigkeiten verstrickt. Sobald man daher den Geist durch eines der yoga-Systeme zu beherrschen vermag, kann man sagen, daß man das Ziel bereits erreicht hat. Das Lebewesen muß in jedem Fall höheren Weisungen folgen. Wenn der Geist fest auf die höhere Natur gerichtet ist, hat er keine andere Möglichkeit, als den Weisungen des Höchsten zu folgen. Der Geist muß sich einer höheren Anweisung fügen und ihr dann folgen. Wenn man den Geist einmal beherrscht, folgt man von selbst den Anweisungen des Paramatma, der Überseele. Durch Krsna-Bewußtsein kann man diese transzendentale Ebene sogleich erreichen, weshalb der Geweihte Krsnas von der Dualität des materiellen Daseins – Leid und Glück, Kälte und Hitze usw. – nicht berührt wird. Dieser Zustand ist praktischer samadhi, Versenkung in den Höchsten.