etan me saḿśayaḿ kṛṣṇa
chettum arhasy aśeṣataḥ
tvad-anyaḥ saḿśayasyāsya
chettā na hy upapadyate
etat — dies ist; me — mein; saá¹Å›ayam — Zweifel; kṛṣṇa — o Kṛṣṇa; chettum — zu vertreiben; arhasi — Du wirst gebeten; aÅ›eá¹£ataḥ — vollständig; tvat — als Du; anyaḥ — ein anderer; saá¹Å›ayasya — des Zweifels; asya — dieses; chettÄ â€” jemand, der zerschlägt; na — niemals; hi — gewiß; upapadyate — kann gefunden werden.
ERLÄUTERUNG: Krsna besitzt vollkommenes Wissen über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Am Anfang der Bhagavad-gita sagte der Herr, daß alle Lebewesen in der Vergangenheit als Individuen existierten, daß sie jetzt in der Gegenwart existieren und daß sie ihre individuelle Identität auch in der Zukunft – selbst nach der Befreiung aus der materiellen Verstrickung – behalten werden. Der Herr hat also die Frage nach der Zukunft des individuellen Lebewesens bereits geklärt. Arjuna möchte nun als nächstes wissen, wie die Zukunft für einen Transzendentalisten aussieht, der das Ziel nicht erreicht. Niemand kommt Krsna gleich, und niemand übertrifft Ihn, und auch die sogenannten großen Weisen und Philosophen, die von der Barmherzigkeit der materiellen Natur abhängen, können Ihm gewiß nicht gleichkommen. Deshalb sind Krsnas Worte die endgültige und vollständige Antwort auf alle Zweifel, denn Er kennt Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in Vollkommenheit – doch niemand kennt Ihn. Nur Krsna und Krsna-bewußte Gottgeweihte wissen, was was ist.