न हि कशà¥à¤šà¤¿à¤¤à¥à¤•à¥à¤·à¤£à¤®à¤ªà¤¿ जातॠतिषà¥à¤ à¤¤à¥à¤¯à¤•रà¥à¤®à¤•ृतॠ।
कारà¥à¤¯à¤¤à¥‡ हà¥à¤¯à¤µà¤¶à¤ƒ करà¥à¤® सरà¥à¤µà¤ƒ पà¥à¤°à¤•ृतिजैरà¥à¤—à¥à¤£à¥ˆà¤ƒ ॥५॥

na hi kaścit kṣaṇam api

jātu tiṣṭhaty akarma-kṛt

kāryate hy avaśaḥ karma

sarvaḥ prakṛti-jair guṇaiḥ

na — und nicht; hi — gewiß; kaÅ›cit — jemand; ká¹£aṇam — einen Augenblick; api — auch; jÄtu — zu irgendeiner Zeit; tiṣṭhati — bleibt; akarma-ká¹›t — ohne etwas zu tun; kÄryate — ist gezwungen zu tun; hi — gewiß; avaÅ›aḥ — hilflos; karma — Tätigkeit; sarvaḥ — alle; praká¹›ti-jaiḥ — aus den Erscheinungsweisen der materiellen Natur geboren; guṇaiḥ — durch die Eigenschaften.


Text

Jeder ist gezwungen, hilflos nach den Drängen zu handeln, die von den Erscheinungsweisen der materiellen Natur hervorgerufen werden; deshalb kann niemand auch nur für einen Augenblick aufhören, etwas zu tun.

Purport

ERLÄUTERUNG: Das Lebewesen ist nicht nur im verkörperten Leben aktiv; vielmehr ist es das Wesen der Seele, immer aktiv zu sein. Ohne die Gegenwart der spirituellen Seele kann sich der materielle Körper nicht bewegen. Der Körper ist nur ein totes Fahrzeug, das von der spirituellen Seele bewegt werden muß, die immer aktiv ist und nicht einmal für einen Augenblick untätig sein kann. Infolgedessen muß die spirituelle Seele mit den positiven Tätigkeiten des Krsna-Bewußtseins beschäftigt werden; andernfalls wird sie Tätigkeiten nachgehen, die ihr die illusionierende Energie diktiert. In Berührung mit der materiellen Energie nimmt die spirituelle Seele materielle Erscheinungsweisen an, und um die Seele von diesen Verbindungen zu reinigen, ist es notwendig, die in den sastras niedergelegten vorgeschriebenen Pflichten zu erfüllen. Wenn sich die Seele jedoch in ihrer natürlichen Funktion des Krsna-Bewußtseins betätigt, ist alles, was sie tut, gut für sie. Dies wird im Srimad-Bhagavatam (1.5.17) wie folgt bestätigt:

tyaktva sva-dharmam caranambujam harer
bhajann apakvo ’tha patet tato yadi
yatra kva vabhadram abhud amusya kim
ko vartha apto ’bhajatam sva-dharmatah

„Wenn sich jemand dem Krsna-Bewußtsein zuwendet, entsteht für ihn niemals ein Verlust oder Nachteil – selbst wenn er den vorgeschriebenen Pflichten, die in den sastras niedergelegt sind, nicht folgt oder seinen hingebungsvollen Dienst nicht richtig ausführt oder sogar von seiner Stufe herabfällt. Doch was nützt es ihm, wenn er zwar alle in den sastras angegebenen Vorschriften zur Läuterung befolgt, aber nicht Krsna-bewußt ist?“

Der Läuterungsvorgang ist also notwendig, um die Stufe des Krsna- Bewußtseins zu erreichen. Daher ist sannyasa wie jeder andere Läuterungsvorgang dafür bestimmt, dem Menschen zu helfen, das endgültige Ziel zu erreichen, nämlich Krsna-bewußt zu werden; andernfalls ist das ganze Leben ein Fehlschlag.