naiva tasya kṛtenārtho
nākṛteneha kaścana
na cāsya sarva-bhūteṣu
kaścid artha-vyapāśrayaḥ
na — niemals; eva — gewiß; tasya — seine; ká¹›tena — durch die Erfüllung der Pflicht; arthaḥ — Absicht; na — und nicht; aká¹›tena — ohne die Erfüllung der Pflicht; iha — auf dieser Welt; kaÅ›cana — was auch immer; na — niemals; ca — und; asya — von ihm; sarva-bhÅ«teá¹£u — unter allen Lebewesen; kaÅ›cit — irgendeine; artha — Absicht; vyapÄÅ›rayaḥ — Zuflucht nehmend bei.
ERLÄUTERUNG: Ein selbstverwirklichter Mensch braucht keine vorgeschriebenen Pflichten mehr auszuführen – außer Tätigkeiten im Krsna-Bewußtsein. Krsna-Bewußtsein bedeutet keineswegs Untätigkeit, wie aus den folgenden Versen hervorgehen wird. Ein Krsna-bewußter Mensch sucht weder bei Menschen noch bei Halbgöttern, noch bei irgendwelchen anderen Lebewesen Zuflucht. Was immer er im Krsna-Bewußtsein tut, reicht aus, um seine Verpflichtungen zu erfüllen.