शà¥à¤°à¥€à¤­à¤—वानà¥à¤µà¤¾à¤š
कामà¥à¤¯à¤¾à¤¨à¤¾à¤‚ करà¥à¤®à¤£à¤¾à¤‚ नà¥à¤¯à¤¾à¤¸à¤‚ संनà¥à¤¯à¤¾à¤¸à¤‚ कवयो विदà¥à¤ƒ ।
सरà¥à¤µà¤•रà¥à¤®à¤«à¤²à¤¤à¥à¤¯à¤¾à¤—ं पà¥à¤°à¤¾à¤¹à¥à¤¸à¥à¤¤à¥à¤¯à¤¾à¤—ं विचकà¥à¤·à¤£à¤¾à¤ƒ ॥२॥

śrī-bhagavān uvāca

kāmyānāḿ karmaṇāḿ nyāsaḿ

sannyāsaḿ kavayo viduḥ

sarva-karma-phala-tyāgaḿ

prāhus tyāgaḿ vicakṣaṇāḥ

Å›rÄ«-bhagavÄn uvÄca — die Höchste Persönlichkeit Gottes sprach; kÄmyÄnÄm — mit Wunsch; karmaṇÄm — der Tätigkeiten; nyÄsam — Entsagung; sannyÄsam — die Lebensstufe der Entsagung; kavayaḥ — die Gelehrten; viduḥ — wissen; sarva — aller; karma — Tätigkeiten; phala — der Ergebnisse; tyÄgam — Entsagung; prÄhuḥ — nennen; tyÄgam — Entsagung; vicaká¹£aṇÄḥ — die Erfahrenen.


Text

Die Höchste Persönlichkeit Gottes sprach: Alle Tätigkeiten, die in materiellen Wünschen gründen, aufzugeben ist das, was die großen Gelehrten als den Lebensstand der Entsagung [sannyasa] bezeichnen. Und die Ergebnisse all seiner Tätigkeiten aufzugeben wird von den Weisen Entsagung [tyaga] genannt.

Purport

ERLÄUTERUNG: Man sollte es aufgeben, etwas nur zu tun, um ein Ergebnis zu bekommen. So lautet die Unterweisung der Bhagavad-gita. Doch Tätigkeiten, die zu fortgeschrittenem spirituellem Wissen führen, sollten nicht aufgegeben werden. Dies wird aus den nächsten Versen klar hervorgehen. In den vedischen Schriften gibt es viele Anweisungen in bezug auf Opferhandlungen, die ausgeführt werden, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. So gibt es zum Beispiel Opfer, die ausgeführt werden, weil man sich einen guten Sohn wünscht oder weil man auf höhere Planeten erhoben werden will; doch solche Opfer, die aufgrund materieller Wünsche ausgeführt werden, sollte man aufgeben. Opfer jedoch, die das Herz reinigen und zu Fortschritt in der spirituellen Wissenschaft führen, sollte man nicht aufgeben.