yat tu pratyupakārārthaḿ
phalam uddiśya vā punaḥ
dīyate ca parikliṣṭaḿ
tad dānaḿ rājasaḿ smṛtam
yat — das, was; tu — aber; prati-upakÄra-artham — um etwas dafür zu bekommen; phalam — ein Ergebnis; uddiÅ›ya — wünschend; vÄ â€” oder; punaḥ — wieder; dÄ«yate — wird gegeben; ca — auch; parikliá¹£á¹am — mit Widerwillen; tat — diese; dÄnam — Spende; rÄjasam — in der Erscheinungsweise der Leidenschaft; smá¹›tam — gilt als.
ERLÄUTERUNG: Manchmal sind Menschen wohltätig, weil sie zum himmlischen Königreich erhoben werden wollen, und manchmal fällt es ihnen sehr schwer, wohltätig zu sein, und hinterher bereuen sie es: „Warum habe ich so viel ausgegeben?“ Spenden werden manchmal auch gegeben, weil man dazu verpflichtet ist, zum Beispiel wenn ein Höhergestellter darum bittet. Diese Art von Spenden gilt als Wohltätigkeit in der Erscheinungsweise der Leidenschaft.
Es gibt viele Wohltätigkeitsorganisationen, die ihre Spenden Institutionen zukommen lassen, die nur der Sinnenbefriedigung dienen. Solche Spenden werden von den vedischen Schriften nicht empfohlen. Nur Spenden in der Erscheinungsweise der Tugend werden empfohlen.