daivī sampad vimokṣāya
nibandhāyāsurī matā
mā śucaḥ sampadaḿ daivīm
abhijāto 'si pāṇḍava
daivÄ« — transzendentale; sampat — Vorzüge; vimoká¹£Äya — für Befreiung bestimmt; nibandhÄya — für Bindung; ÄsurÄ« — dämonische Eigenschaften; matÄ â€” werden angesehen als; mÄ â€” nicht; Å›ucaḥ — sorge dich; sampadam — Vorzüge; daivÄ«m — transzendentale; abhijÄtaḥ — geboren mit; asi — du bist; pÄṇá¸ava — o Sohn PÄṇá¸us.
ERLÄUTERUNG: Um Arjuna zu ermutigen, sagt Sri Krsna hier zu ihm, daß er nicht von dämonischem Wesen sei. Daß Arjuna am Kampf teilnahm, war nicht dämonisch, denn er wägte das Für und Wider sorgfältig ab. Er überlegte sich, ob achtbare Persönlichkeiten wie Bhisma und Drona getötet werden sollten oder nicht; er handelte also nicht unter dem Einfluß von Zorn, falschem Stolz oder Grobheit. Er war daher nicht von dämonischer Natur. Für einen ksatriya, einen Krieger, ist es transzendental, seine Feinde mit Pfeilen zu beschießen, und sich dieser Pflicht zu entziehen ist dämonisch. Daher gab es für Arjuna keinen Grund zu klagen. Jeder, der die regulierenden Prinzipien befolgt, die für seine jeweilige Stellung gelten, befindet sich auf der transzendentalen Ebene.