tat kṣetraḿ yac ca yādṛk ca
yad-vikāri yataś ca yat
sa ca yo yat-prabhāvaś ca
tat samāsena me śṛṇu
tat — dieses; ká¹£etram — Feld der Tätigkeiten; yat — was; ca — auch; yÄdá¹›k — wie es ist; ca — auch; yat — was sind; vikÄri — Veränderungen; yataḥ — von wo; ca — auch; yat — was; saḥ — er; ca — auch; yaḥ — der; yat — was ist; prabhÄvaḥ — Einfluß; ca — auch; tat — dies; samÄsena — zusammengefaßt; me — von Mir; śṛṇu — höre.
ERLÄUTERUNG: Der Herr beschreibt nun das Tätigkeitsfeld und den Kenner des Tätigkeitsfeldes sowie ihre gegenseitige Beziehung. Man muß wissen, wie der Körper beschaffen ist, aus welchen materiellen Elementen der Körper besteht, unter wessen Lenkung der Körper tätig ist, wie die Veränderungen stattfinden, woher diese Veränderungen kommen, was die Ursachen und was die Gründe sind, was das endgültige Ziel der individuellen Seele ist und was die wahre Gestalt der individuellen Seele ist. Man sollte ebenfalls wissen, was der Unterschied zwischen der individuellen spirituellen Seele und der Überseele ist, was ihre Einflüsse und ihre Kräfte sind, usw. Wenn man die Bhagavad-gita einfach direkt so annimmt, wie sie von der Höchsten Persönlichkeit Gottes erklärt wird, werden all diese Fragen geklärt sein. Man sollte sich jedoch davor hüten, zu glauben, die Höchste Persönlichkeit Gottes in jedem Körper sei mit der individuellen Seele, dem jiva, identisch. Das würde bedeuten, den Mächtigen mit dem Machtlosen gleichzusetzen.