śrī-bhagavān uvāca
mayy āveśya mano ye māḿ
nitya-yuktā upāsate
śraddhayā parayopetās
te me yuktatamā matāḥ
Å›rÄ«-bhagavÄn uvÄca — die Höchste Persönlichkeit Gottes sprach; mayi — auf Mich; ÄveÅ›ya — richtend; manaḥ — den Geist; ye — diejenigen, die; mÄm — Mich; nitya — immer; yuktÄḥ — beschäftigt; upÄsate — Verehrung; Å›raddhayÄ â€” mit Glauben; parayÄ â€” transzendentalem; upetÄḥ — ausgestattet; te — sie; me — von Mir; yukta-tamÄḥ — am vollkommensten im yoga; matÄḥ — werden erachtet.
ERLÄUTERUNG: Als Antwort auf Arjunas Frage sagt Krsna klar, daß derjenige, der sich auf Seine persönliche Form konzentriert und Ihn mit Glauben und Hingabe verehrt, als der vollkommenste yogi angesehen werden muß. Für einen Menschen in solchem Krsna-Bewußtsein gibt es keine materiellen Tätigkeiten, da er alles für Krsna tut. Ein reiner Gottgeweihter ist ständig beschäftigt – manchmal chantet er, manchmal hört er über Krsna, zuweilen liest er Bücher über Krsna, dann wieder kocht er prasadam oder geht zum Marktplatz, um etwas für Krsna zu kaufen; ein anderes Mal reinigt er den Tempel oder spült Geschirr. Doch was immer er auch tut, er läßt keinen Augenblick verstreichen, ohne seine Tätigkeiten Krsna zu weihen. Solches Handeln findet in vollkommenem samadhi statt.