yo na hṛṣyati na dveṣṭi
na śocati na kāńkṣati
śubhāśubha-parityāgī
bhaktimān yaḥ sa me priyaḥ
yaḥ — jemand, der; na — niemals; hṛṣyati — freut sich; na — niemals; dveá¹£á¹i — ist bekümmert; na — niemals; Å›ocati — klagt; na — niemals; kÄá¹…ká¹£ati — begehrt; Å›ubha — des Glückverheißenden; aÅ›ubha — und des Unglückverheißenden; parityÄgi — Entsagender; bhakti-mÄn — Gottgeweihter; yaḥ — jemand, der; saḥ — er ist; me — Mir; priyaḥ — lieb.
ERLÄUTERUNG: Ein reiner Gottgeweihter ist bei materiellem Gewinn und Verlust weder glücklich noch betrübt. Auch ist er nicht sehr bestrebt, einen Sohn oder Schüler zu bekommen, und er ist nicht betrübt, wenn er sie nicht bekommt. Wenn er etwas verliert, was ihm sehr lieb ist, klagt er nicht. Und wenn er nicht das bekommt, was er sich wünscht, ist er nicht betrübt. Er ist transzendental zu allen Arten glückverheißender und unglückverheißender, sündhafter Handlungen. Er ist bereit, für die Zufriedenstellung des Höchsten Herrn jedes Risiko auf sich zu nehmen. Nichts kann ihn an der Ausführung seines hingebungsvollen Dienstes hindern. Ein solcher Gottgeweihter ist Krsna sehr lieb.